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Feuerwehr der Stadt
Rüdesheim a. Rhein

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Notruf 1 1 2

Wie in großen Teilen Westeuropas verursachte das Sturmtief Xynthia am Sonntag, den 28. Februar 2010 auch in Rüdesheim am Rhein einen Dauereinsatz der Feuerwehr. Bereits mit den ersten Meldungen, welche ab ca. 13:00 Uhr in der Rettungsleitstelle eingingen, ließ sich das Ausmaß des Schadens erkennen und resultierte in einem manuell ausgelösten Vollalarm  (Sirenenalarm) für alle Einsatzkräfte der Kernstadt und des Ortsteils Eibingen. 

Mit den, innerhalb weniger Minuten besetzten, Einsatzfahrzeugen wurde auf zahlreiche Notfälle, beispielsweise einen mit Kindern besetzten Bus, welcher zwischen umge- stürzten Bäumen eingeschlossen war, reagiert. Neben abgedeckten Dächern, herab- fallenden Ziegeln und losgerissenen Bauplanen und Pavillions sorgte ein ausgelöster Feuermelder der Intensivstation des Krankenhauses für zusätzliche Betriebsamkeit. 

Mit der Alarmierung nahezu aller 113 Feuerwehren des Rheingau-Taunus-Kreises war ein effektiver Funkverkehr nicht mehr möglich, weshalb die Disposition und Dokumentation der turnusmäßig übermittelten Einsatzstellen an die einzelnen Feuerwehren übertragen wurde. Die noch immer ausstehende Ersatzbeschaffung des 31 Jahre alten Einsatzleitwagens, welcher im Juni 2008 aufgrund zahlreicher Mängel ausser Dienst gestellt werden mußte, wirkte sich hierbei erneut äußerst negativ aus. 

Um trotz der hohen Anzahl an Paralleleinsätzen eine strukturierte Einsatzabwicklung sicherstellen zu können, wurden alle Fahrzeuge des Rüdesheimer Stadtgebietes (inzwischen befanden sich auch die Wehren Aulhausen und Presberg im Einsatz) über den Feuerwehrstützpunkt zentral geführt und bis 19:00 Uhr über 60 Maßnahmen rechnergestützt dokumentiert. 
 
Eine Alarmierung der Technischen Einsatzleitung des Rheingau-Taunus-Kreises, die aufgrund eines gemeldeten Gefahrstoffaustritts nach Bad Schwalbach ausrücken mußte und für welche die Feuerwehr Rüdesheim am Rhein mehrere Funktionsträger stellt, bildete den Abschluss eines arbeitsreichen Sonntages für die eingesetzten Feuerwehrangehörigen.
 
Eingesetzte Fahrzeuge: 
 
PKW (01)  MTF (1/1)  TLF 16/25 (1/5)  DLK 23-12 (1/2)  RW 1 (1/2) 
 
LF 8 (1/5)  FLF (1/1)  TLF 24/50 (1/1) 
 
LF Eibingen (1/7)  MTF Eibingen (1/5) 
 
 

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